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Abendkleid
- Aus
wertvollen Stoffen gearbeitetes Kleid, meist mit großem
Dekolleté. Wird in der Regel bei festlichen Anlässen
getragen. Ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts als fester Begriff in
der Mode etabliert. Zunächst noch kniekurz, in der Länge eines
Tageskleides getragen, hat sich heute die fersenlange Version als
Ball‑ und Abendrobe durchgesetzt.
Accessoires
-
Sammelbegriff aus dem Französischen für modisches Zubehör, das zur
Ergänzung der Oberbekleidung dient, z. B.
Schirm, Handschuhe, Gürtel, Modeschmuck, Tasche, Strümpfe
etc. Bedeutet wörtlich übersetzt "Beiwerk".
Adventure-Stil
-
Sportlich rustikale Freizeitkleidung für den modernen Abenteurer.
Amerikanischer
Ärmel -
In der Art eines Herrenhemdes bequem und breit angesetzter,
abstehender kurzer Ärmel.
Antifit-Mode
- Besonders
lässige, legere junge Mode deren Passform bewusst nicht exakt
sitzt.
Appretieren
-
Bezeichnung für das Stärken eines Textilstoffes durch eine
chemische Substanz. Der Stoff wird dadurch pflege‑ und bügelleicht.
Arraché
-
Ziemlich dicker, gut gewalkter und gerauter Flausch, der seine wirre
Oberfläche behält.
Astro-dyeing
- Teilfärbungsverfahren durch örtliches Anfärben von Garnen
durch Injektionsapparate (bis zu vier Farben möglich).
Bikini
-
Zweiteiliger Badeanzug, der seinen Siegeszug kurz nach dem 2.
Weltkrieg begann. Louis Réard führte 1946 erstmals den Bikini in
Paris vor, wenige Tage nach dem Aufsehen erregenden Atomtest auf dem
Bikini-Atoll (Namensursprung).
Blouson
-
Sportliche, etwa hüftlange weite Bluse oder Jacke. Der Bund an der Hüfte
ist häufig elastisch gearbeitet.
Body
- Einteiliger
eng anliegender Anzug aus elastischem Material ohne Beine, dessen
Oberteil oft sichtbar getragen wird. Haken oder Knöpfe im Schritt des
Bodies dienen zum Verschluss.
Bouclé
-
Stammt aus dem Französischen und bedeutet gelockt. Es ist ein
Effektgam (mit Schlingen und Knoten) oder ein Effektgewebe
oder -gewirke mit strukturierter Optik und höckeriger, noppiger
Oberfläche, das unter Verwendung von Bouclégarnen hergestellt
wird.
Caban
-
Herrenmantel mit Kapuze oder mit einem besonders ausgeprägten Kragen.
Das optische Erscheinungsbild des Cabans
erinnert an den Marinestil, leicht bis mäßig tailliert,
eingearbeitete Taschen, meist zweireihige Knopfleisten. In der Damenvariante
wird der Caban hüftlang, zweireihig und sportlich getragen.
Dégradé
-
Farbgebung einer schattierenden Musterung, die sich auf die
gesamte Länge eines Kleidungsstückes bezieht, von ganz hell bis
dunkel abgestuft, dann abbrechend und wieder hell einsetzend.
Dungaare
- Jeans
in Form eines Arbeitsanzugs mit zusätzlichen, auch auf den
Oberschenkeln aufgenieteten Taschen und Riegeln, ursprünglich zur
Aufnahme von Werkzeug gedacht.
Duvet
-
Steppstoff mit Daunen als Füllmaterial.
Délavé
-
Jeansstoff, der durch Bedrucken oder Einfärben vor der
Verarbeitung seinen verwaschenen Charakter erhält. Die englischen
Begriffe lauten Used-Look, Aged-Look oder Antik-Look.
Englische
Naht -
Teilungsnaht, die von der Schulter zum unteren Saum beziehungsweise
zur unteren Schnittkante führt. Sie geht vorn ungefähr über die
Brustspitze und erspart daher hinten den Rücken-, vorn den Brustabnäher
sowie die Taillenabnäher. Diese Naht ist vor allem für mäßig
taillierte Kleidungsstücke mit anliegenden Oberteilen geeignet.
Etuikleid
- Das
Etui- oder Futteralkleid wird sehr oft in den Sommerkollektionen
als Trägerkleid und mit tiefem Dekolleté getragen. Es ist ein
anliegendes Schnittkleid, das sich figurnachzeichnend wie ein Futteral
eng um den Körper schmiegt, gerade geschnittenes Kleid ohne
Taillierung und ohne Kragen.
Französischer
Beinausschnitt - Schnittform, die das Bein einer Damenbekleidung
optisch verlängert.
Grunge-Mode
-
Auch Anti-Mode genannte Stilrichtung. Das optische Erscheinungsbild
wirkt schlampig.
High
fashion -
Qualitativ hochwertige Mode.
Indoor-Mode
-
Kleidung, die im Hause getragen wird.
Jeans
- Auch heute ist sie immer noch ein sehr beliebtes Kleidungsstück
- die Bluejeans. Mittlerweile in vielen verschiedenen Farben, Formen
und Schnitten erhältlich, in schlichter funktioneller Qualität oder
als Designerhose. Die vom deutschstämmigen Segelmacher Levi Strauss
1850 in San Francisco erfundene Hose diente ursprünglich in erster
Linie der Funktionalität. Der für die Jeans verwendete
Baumwolldrillich eignete sich hervorragend für die Verarbeitung zu
einer strapazierfähigen Hose.1955, als James Dean den Prototypen des
rebellierenden Jugendlichen verkörperte und nach seinem Tod zum
Mythos aufstieg, war der Siegeszug der Hose auf dem europäischen
Kontinent nicht mehr zu bremsen. Um sich von den bürgerlichen
Moralvorstellungen abzugrenzen, trugen insbesondere so genannte
Halbstarke gerne mit Flicken besetzte Jeans.
Jeans-Krankheit
- Mediziner stellten Mitte der 1980er-Jahre in einer
wissenschaftlichen Untersuchung fest, dass sehr enge Hosen nicht nur
zu Unfruchtbarkeit bei Männern führen können, sondern auch zu
chronischen Nervenschädigungen an der äußeren Hüfte. Das Tragen zu
enger Jeans-Hosen kann außerdem Fehlstellungen der Lendenwirbelsäule
verursachen.
Kolonial-Stil
-
Ein den Tropenuniformen nachempfundener Bekleidungsstil.
Krawatte
- Aus dem Französischen abgeleitet von Kroatentuch; Halsbinde,
Schlips; im 18. Jh. entstanden aus dem Halstuch kroatischen Truppen.
Lifestyle
-
Modebegriff für einen dem Trend entsprechenden Lebensstil.
Mafiosistreifen
-
Schmale farbige Streifen in breitem Abstand.
Mode - Im
allgemeinen Sinne wird Mode definiert als ein sich schneller als der
Stil einer Epoche wandelnder Geschmack in Kultur, Zivilisation und
Lebensweise. Der Begriff Mode entstammt dem Lateinischen „modus“ -
übersetzt: Art und Weise. Im engeren Sinne bezeichnet die Mode, die
zu einer bestimmten Zeit herrschende Art, sich zu kleiden. Mode schließt
allerdings neben der Kleidung auch die Accessoires, die Frisur sowie
das jeweilige Make-up ein.
Mode wird heute nicht nur als Ausdruck eines gesteigerten
Differenzierungs- und
Individualisierungsstrebens gesehen, sondern sie erfüllt ebenso das
menschliche Bedürfnis nach Inszenierung und Nachahmung.
Nadelstreifen
-
Auch unter der englischen Bezeichnung Pinstripe bekannt, ist der
Nadelstreifen eine der klassischen Herrenanzugmusterungen. Auf der
Basis feinfädiger Kammgarnqualitäten mit mehr oder weniger klarem
Oberflächenbild, wird dieser, wie mit der Nadel gestochene Streifen,
durch die Verwendung eines kontrastierenden feinen weißen oder
farblich abgesetzten Seidenfadens, erzielt. Farbvariationen von
hellgrau, anthrazit, mittel- und dunkelblau sind möglich. Stilistisch
ist dieses Muster grundsätzlich für Tages- und Businessanzüge
geeignet.
New
Look - Ein
von Christian Dior lancierter Modestil, der erstmals 1947 in einer
kompletten Kollektion vorgestellt wurde. Besonders auffällig beim
optischen Erscheinungsbild sind die schmalen, runden Schultern, die Büsten-
und Hüftbetonung sowie die wadenlangen Röcke.
Outfit
-
Gesamtbild der Kleidung
Paisley
-
Vor allem für Krawatten und Schals verwendetes Design, das das
orientalische Palmetten-Muster zum Vorbild hat. Es ähnelt dem an der
Spitze eingerolltem Palmblatt.
Qualität
-
Fünf Faktoren sind für die Qualität von Kleidung entscheidend: der
Rohstoff, das Garn, die Herstellungstechnik, die Ausrüstung und die
Verarbeitung.
Römerstreifen
-
Gleichmäßige, breite Parallelstreifen in satten Kolorierungen.
Stone
washed -
Fertigware, die unter der Zugabe von Kieselsteinen gewaschen wird.
Durch diese Prozedur erhält die Ware eine vorgewaschene (used-wash)
Optik.
Trenchcoat
-
Wasser abweisender und wärmender Allwettermantel für unsere
Klimazone: Trenchcoats können mit ausknöpfbarem Wollplaid oder
Pelzfutter ausgerüstet werden.
Urban-Elegance
-
Der Begriff stammt aus dem Englischen und wird in der Modesprache als
"städtische Eleganz" übersetzt. Die schlichte Form der
Eleganz, die vom modernen urbanen Leben geprägt ist.
Volant-Ärmel
-
Schmaler Ärmel, der oberhalb des Ellbogens einen Volant angesetzt
hat.
Waffelpiqué
-
Doppelgewebe mit waffelartiger Reliefmusterung.
Yucca-Faser
- Blattfaser
aus einer nordamerikanischen Palmlilie.
Zip-Off-Hose
-
Sportliche Hose mit Reißverschlüssen an den Hosenbeinen, die von
unten zu öffnen sind.
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